… wenn ein Text eigentlich gar nicht zum Lesen bestimmt ist. Dann sind Schachtelsätze genau das Richtige: Der Leser soll natürlich nicht gleich beim ersten Lesen alles verstehen. Der Lesefluss muss also möglichst oft unterbrochen werden – am besten mit unnötigen Einschüben. Besonders geeignet sind Schachtelsätze im Internet – wo die Erwartung an Sätze einfach „einfach“ ist.

…oder nur für Demonstrationszwecke.

Was wäre besser geeignet, dies darzustellen, als eben ein Schachtelsatz selbst? Das dachte sich wohl der Postillon – der uns mit seinem sehr lesenswerten Beitrag direkt aus der Seele spricht!

Das Meisterstück gibt es hier.

Eine schönere Veranschaulichung unserer täglichen Arbeit für verständliche Sprache kann man sich kaum wünschen.

Autor: Anja Wehner