Sprechen Sie Positiv? Das hängt natürlich von Ihrer Stimmung oder dem Thema ab. Tendenziell dürfte die Antwort aber lauten: Ja. Wir alle tun es. Zumindest nach einer neuen Studie der Universität Vermont: Positive Wörter liegen in unseren Wörterbüchern und im täglichen Sprachgebrauch deutlich in der Überzahl. Und zwar in jeder der zehn untersuchten Sprachen.

Milliarden von Wörtern aus den verschiedensten Quellen von zehn Sprachen wurden von den Forschern untersucht. Das Ergebnis war überall eindeutig: Positiv schlägt Negativ. Damit unterstützt die Studie eine Hypothese der 1960er: Die menschliche Neigung zu positiven statt negativen Wörtern. Was Sprache angeht kann man also sagen (und beweisen): Das Glas ist halbvoll.

Stimmungsbarometer für Facebook, Twitter und Co.
Das Vorgehen der Wissenschaftler soll künftig auch in sozialen Netzwerken eingesetzt werden. Denn damit lassen sich aktueller denn je  vorherrschende Stimmungen enttarnen. Eine erfreuliche Ergänzung für Firmen, die bereits jetzt viel Geld und Aufwand in sogenannte Sentiment-Analysen stecken.

Interessant: Auch große Romane wie Moby Dick wurden unter die Lupe genommen. Was alle gemeinsam haben: Positive und negative Wortwahl wechseln sich ab wie Ebbe und Flut. Vielleicht ist damit ja eines der großen Geheimnisse für zukünftige Bestseller-Autoren  entschlüsselt (-;

 

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Autor: Anja Wehner